Schnelles Internet im ländlichen Raum sinnig?

Schnelles Internet im ländlichen Raum sinnig?

Schnelles Internet im ländlichen Raum sinnig?

Alle sind genervt, sogar die Bundeskanzlerin hatte auf der Hannover Messe beklagt, dass das Internet ist in weiten Teilen Deutschlands sehr langsam ist.

Das Problem ist weitgehend bekannt, man geht deshalb davon aus, dass zahlreiche Personen an einer Lösung arbeiten. Laut Wirtschaftswoche würde ein Komplettausbau ca. 70 MRD kosten. In Relation zum Problem nicht sehr viel Geld, vergleicht man diese mit den Kosten für die Energiewende oder Flüchtlingskrise vergleicht.

Wenn ich mein Heimatdorf Isingen (zwischen Bodensee und Stuttgart) aus der Kindheit und heute vergleiche, kann ein klarer Abwärtstrend erkannt werden. Erst wurde die Bank aufgebaut, dann nur noch an best. Wochentagen besetzt und jetzt gibt es keinen Geldautomaten mehr. Selbes Spiel mit den Ladengeschäften.

Der Verzicht von Facebook, YouTube, Instagram mag für Jugendliche Vorteile bieten, doch kein halbwegs modernes Unternehmen wird in so einer Region investieren. Cloud-Lösungen können nicht eingesetzt werden. Sicher, langsames Internet ist nur ein Grund für den Abstieg der ländlichen Regionen – doch er trägt zur beschleunigenden Abwärtsspirale bei.

Politik sollte die zunehmende Spaltung von Land (lokale, meist kleinere Unternehmen) und Stadt (Global agierende Weltmarktführer) unterbinden. Was in den USA passiert ist, könnte hier ebenso passieren.

 

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